Samsung erzielt mit seinem neu vorgestellten Galaxy Z TriFold einen starken Verkaufsstart: Bereits mehrfach war das aufwendig konstruierte, doppelt faltbare Smartphone innerhalb von Minuten vollständig ausverkauft, zuletzt auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die verfügbaren Stückzahlen waren vergleichsweise gering – in Südkorea etwa nur rund 3.000 Geräte –, doch die Nachfrage blieb trotz hoher Preise von über 2.000 Euro ungebrochen. 

Das Modell setzt auf ein innovatives Formkonzept mit drei Displays, das Samsung im wachsenden Markt für Foldables weiter etabliert. Der Hersteller nutzt offenbar gezielt kleine Chargen, um die Nachfrage hochzuhalten und das Interesse der Technik-Community zu stärken. Für weitere Länder, etwa China, Taiwan und die USA, sind zukünftige Verkaufsstarts geplant; für Deutschland ist ein offizieller Launch derzeit nicht bestätigt. 

Analysten sehen in dem Erfolg ein Signal dafür, dass auch in gesättigten Smartphone-Segmenten Nachfrage für echte Produktneuheiten besteht und Premium-Kunden bereit sind, für ungewöhnliche Geräte tief in die Tasche zu greifen. Die kurze Verfügbarkeit hat zudem Diskussionen über mögliche Importchancen und die Bedeutung von limitierten Verkäufen in globalen Märkten ausgelöst.