Kategorien: Faltbare HandysNews

Trotz Luxuspreis: Huaweis dreifach faltbare Smartphones sollen Millionenmarke geknackt haben

Faltbare Smartphones sind längst keine reine Technik-Spielerei mehr – und selbst besonders exotische Modelle scheinen zunehmend Käufer zu finden. Einem aktuellen Bericht zufolge sollen Huaweis dreifach faltbare Smartphones Mate XT und Mate XTs inzwischen zusammen mehr als eine Million Mal verkauft worden sein.

Bemerkenswert ist die Zahl vor allem angesichts der hohen Preise der Geräte. Offiziell bestätigt hat Huawei den neuen Verkaufsrekord bislang allerdings nicht.

Mehr als eine Million Mate XT und Mate XTs verkauft?

Wie Huawei Central unter Berufung auf einen chinesischen Insider auf Weibo berichtet, sollen sich die beiden Tri-Fold-Modelle Huawei Mate XT und Mate XTs weltweit mittlerweile mehr als eine Million Mal verkauft haben.

Die Zahl sollte allerdings mit einer gewissen Vorsicht betrachtet werden. Sie stammt nicht direkt von Huawei und wurde vom Hersteller bislang nicht offiziell bestätigt.

Dennoch würde das Erreichen der Millionenmarke zeigen, dass selbst extrem teure und technisch ungewöhnliche Foldables inzwischen einen beachtlichen Markt finden können.

Smartphone wird zum 10,2-Zoll-Tablet

Huawei sorgte mit dem Mate XT für Aufsehen, weil sich das Gerät nicht nur einmal, sondern an zwei Stellen falten lässt.

Dadurch kann das Smartphone in drei unterschiedlichen Größen genutzt werden. Vollständig zusammengefaltet steht ein klassisches Smartphone-Display zur Verfügung. Mit einem zusätzlichen aufgeklappten Segment wächst die Arbeitsfläche, vollständig geöffnet entsteht schließlich ein 10,2 Zoll großes Display.

Damit verwandelt sich das Smartphone praktisch in ein kleines Tablet.

Huawei bezeichnet das Mate XT als weltweit erstes kommerziell verfügbares dreifach faltbares Smartphone.

Hoher Preis schreckt Käufer offenbar nicht ab

Besonders bemerkenswert wären die Verkaufszahlen aufgrund des Preises.

Huawei Central nennt für die Geräte einen Preisbereich von rund 20.000 chinesischen Yuan. Damit gehören die Tri-Fold-Geräte zu den teuersten Smartphones auf dem Markt.

Dass trotzdem eine siebenstellige Stückzahl erreicht worden sein soll, könnte darauf hindeuten, dass die Nachfrage nach neuen Foldable-Konzepten größer ist als bislang angenommen.

Während klassische Foldables wie Samsungs Galaxy-Z-Fold-Serie inzwischen seit mehreren Generationen erhältlich sind, ermöglichen Tri-Folds nochmals deutlich größere Displays.

Huawei dominiert den Foldable-Markt

Huawei spielt inzwischen ohnehin eine wichtige Rolle im Geschäft mit faltbaren Smartphones.

Nach aktuellen Zahlen des Marktforschungsunternehmens Omdia soll Huawei im ersten Halbjahr 2026 auf einen Anteil von rund 57 Prozent am weltweiten Foldable-Markt gekommen sein. Samsung folgt demnach auf dem zweiten Platz.

Omdia erwartet, dass weltweit im gesamten Jahr 2026 mehr als 22 Millionen faltbare Smartphones verkauft werden.

Bis 2030 könnten die jährlichen Auslieferungen auf rund 45 Millionen Geräte steigen. Trotz dieses Wachstums würden Foldables damit weiterhin nur einen relativ kleinen Teil des gesamten Smartphone-Marktes ausmachen.

Mate XT 2 kommt bereits am 7. September

Huawei will das Tri-Fold-Konzept offenbar konsequent weiterentwickeln.

Der Hersteller hat inzwischen offiziell angekündigt, dass das neue Huawei Mate XT 2 am 7. September 2026 vorgestellt wird.

Das neue Modell soll erneut über ein dreifach faltbares Display verfügen. Berichte und Leaks deuten unter anderem auf Verbesserungen bei Gehäuse, Scharnier und Kameratechnik hin.

Damit könnte Huawei versuchen, seinen Vorsprung bei besonders großen faltbaren Smartphones weiter auszubauen.

Konkurrenz bei Tri-Folds nimmt zu

Huawei dürfte in diesem Bereich allerdings nicht dauerhaft allein bleiben.

Auch andere Smartphone-Hersteller arbeiten an Geräten mit mehreren Faltstellen. Damit könnte sich neben den bekannten Flip- und Fold-Modellen eine dritte Kategorie faltbarer Smartphones etablieren.

Gerade die Kombination aus Smartphone und großem Tablet-Display macht das Konzept interessant: Statt zusätzlich ein Tablet mitzunehmen, lässt sich ein Tri-Fold auf eine Bildschirmgröße von rund zehn Zoll aufklappen.

Noch stehen diesem Vorteil allerdings hohe Preise, ein vergleichsweise hohes Gewicht und die technisch aufwendige Konstruktion gegenüber.

Fazit

Sollten sich die gemeldeten Verkaufszahlen bestätigen, wäre die Marke von mehr als einer Million verkauften Mate XT und Mate XTs ein bemerkenswerter Erfolg für Huawei.

Vor allem der hohe Preis zeigt, dass offenbar eine relevante Zahl von Kunden bereit ist, für neue Foldable-Konzepte deutlich mehr als für ein klassisches Premium-Smartphone auszugeben.

Mit dem Mate XT 2 steht bereits die nächste Generation vor der Tür. Am 7. September dürfte sich zeigen, wie Huawei das ungewöhnliche Tri-Fold-Konzept weiterentwickelt.

Quelle: Huawei Central

adminfp

Letzte Meldungen

Apple-Event am 9. September: Kommt jetzt endlich das erste faltbare iPhone?

Jetzt steht der Termin fest: Apple lädt am 9. September 2026 zu seinem nächsten großen…

3 Stunden her

Samsung-Foldables auf Rekordkurs: Galaxy Z Fold8 wird zum Überraschungserfolg

Samsungs neue Foldable-Generation kommt in Europa offenbar deutlich besser an als ihre Vorgänger. Galaxy Z…

7 Stunden her

Machen faltbare Smartphones Tablets bald überflüssig?

Faltbare Smartphones kommen einem Tablet immer näher. Aufgeklappt bieten aktuelle Foldables große Displays, Multitasking und…

7 Stunden her

Nur 8,75 Millimeter dünn: Honor bringt neues Foldable Magic V6 auf den Markt

Faltbare Smartphones werden immer dünner – und nähern sich damit zunehmend klassischen Smartphones an. Honor…

9 Stunden her

Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra: Neue Akkutechnik bringt mehr Kapazität ins dünne Foldable

Bei faltbaren Smartphones stehen die Hersteller vor einem besonderen Problem: Die Geräte sollen immer dünner…

13 Stunden her

Huawei Mate XT 2: Neuer Leak zeigt völlig verändertes Design des dreifach faltbaren Smartphones

Kurz vor der offiziellen Vorstellung des Huawei Mate XT 2 gibt es möglicherweise erstmals einen…

13 Stunden her